Generalversammlung 2022

Die Jugendarbeit bleibt Erfolgsmodell der Stadtkapelle
Stadtkapelle blickt sehr zuversichtlich in die Zukunft

Renchen (m). In der Stadthalle trafen sich Mitglieder und Freunde der Stadtkapelle am Samstagabend, um auf das von der Pandemie geprägte Jahr 2021 zurückzublicken. Diese hatte Folgen: es gab keine Veranstaltungen, nur wenige Proben waren möglich, auch die Zahl der Aktiven ging zurück. Das galt auch für den Nachwachsbereich, der dank der hervorragenden Arbeit von Iris Kammerer weiterhin ein Erfolgsmodell der Stadtkapelle darstellt. Bereits vor der Versammlung hatte die Kapelle den Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder musikalisch umrahmt.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Frank Beese gab Schriftführerin Hanna Müller einen Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem das traditionelle Dreikönigskonzert ebenso erneut ausfallen musste wie das Jugendvorspiel. Die Instrumenten-Vorstellung in der Grundschule konnte stattfinden, die Einweihung der Stadthalle wurde musikalisch umrahmt. Ein erster Auftritt nach längerer Pause war dann im September das Musizieren im Stadtgarten. Umfangreiche Sanierungsarbeiten fanden am Musikerhus statt. In der Adventszeit spielte die Stadtkapelle vor dem Seniorenhaus und vor dem Wohnheim für Behinderte Menschen.
Einen ausführlichen Bericht legte Iris Kammerer als Jugendleiterin vor. Neben Erfolgen bei den Junioren- und Jungmusiker-Leistungsabzeichen rief sie Veränderungen mit der freien Musikschule “Klangfabrik” in Erinnerung, wo die Kooperation mit der Grundschule unter Josef Meyer nahtlos fortgesetzt wurde. Spaß an Percussion- Instrumenten finden derzeit 10, an den Blockflöten 18 Grundschulkinder, außerdem entstand wieder eine Bläserklasse mit 4 Mädchen. Die mit den Musikvereinen Erlach und Ulm neu gebildete Jugendkapelle hatte im November ihren ersten Auftritt. In ihr sind 30, im Vororchester 18 Jugendliche aktiv. Derzeit befinden sich 38 Zöglinge in Ausbildung, ihre Zahl ging, was Kammerer sehr bedauerte, im Vergleich zum Vorjahr zurück.
„Wir sind auf einem guten Weg“, betonte Dirigent Mark Sven Heidt, das Musizieren mache allen Spaß. Er hoffte, dass das neu zusammengestellte Sommerprogramm, das derzeit in den Proben erarbeitet wird, bald präsentiert werden kann.
Frank Beese bedauerte, dass lediglich 18 Proben in 5 Monaten möglich waren. Mit insgesamt 303 Arbeitsstunden wurde die Fassade vom Musikerhus neugestaltet. Sein Dank galt Felix und Rolf Baudendistel für die Bauleitung.
Bürgermeister Bernd Siefermann freute sich über das gute Miteinander in der Stadtkapelle und lobte die „Mega-Arbeit“ der Jugendleiterin. Die beantragte Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.
Auf den Probenbesuch ging Sven Reinert ein, drei Mitglieder, Iris Kammerer, Larissa Eirich und René Mrossek hatten nie gefehlt. Die Zahl der Musiker im Orchester ging im Vergleich zum Vorjahr auf 47 zurück.